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23.08.2011

Tag des Offenen Cockpits 2011
Tag des Offenen Cockpits 2011

Tag des offenen Cockpits

Die Segelfluggruppe Säntis lädt auch dieses Jahr wieder zum Tag des offenen Cockpits ein.
Geniessen auch Sie die Umgebung von Altenrhein aus der Vogelperspektive und gönnen sich vorher oder nachher eine Kleinigkeit aus unserer Festwirtschaft.
In der Ausstellung können Sie sich über die Segelfliegerei erkundigen. Die Mitglieder und Fluglehrer der SG-Säntis geben Ihnen gerne Auskunft. Wir freuen uns am 3. und 4. September auf Sie

25.06.2011

Kurz vor dem Start mit Freund und Supporter Artan Saiti
Kurz vor dem Start mit Freund und Supporter Artan Saiti

JSM 2011 Schupfart

Am 10.06.2011 galt es für mich das erste Mal ernst an einem Wettbewerb im Segelfliegen. Die erste Aufgabe am Freitag 10.06.2011 führte uns in die Region Jura (St. Imier) dann zurück in die Region Birrfeld und anschliessend noch ins Mittelland in den Bereich Hallwil / Buttwil. Im Jura herrschten sehr gute Streckenflugbedingungen, damit einer Konvergenz ohne grossen Zeitverlust vorgeflogen werden konnte. Der Wendeort im Mittelland gestaltete sich deutlich schwieriger, jedoch konnte auch dieser gemeistert werden. So startete der Wettbewerb gleich mit einem freudigen ersten Ergebnis.

Für den zweiten Tag waren deutlich kniffligere Wetterbedingungen vorhergesagt. Durch das unsichere Wetter verzögerte sich der Start bis in den späten Nachmittag, was ein Erfüllen der gestellten Aufgabe für mich verunmöglichte und zu einer Landung auf einem benachbarten Flugplatz führte.

Für den dritten Wettbewerbstag wurden dann endlich nahezu perfekte Segelflugbedingungen vorhergesagt. Die Aufgabe führte uns zuerst in die Schwäbische Alb wo einige Kilometer südlich von Stuttgart die erste Wende war, anschliessend in den südlichen Schwarzwald in die Region Titisee und dann mit einem kleinen Umweg zurück nach Schupfart. Leider traf ich auf dem ersten und zweiten Schenkel Richtung Schwäbische Alb einige taktische Fehlentscheidungen, was zu einer Aussenlandung in der Region Klippeneck führte. Natürlich war diese Aussenlandung sehr schade, angesichts dessen, dass ich am Vortag und auf diesem Flug bis dahin mit den Top- Piloten einigermassen mithalten konnte. Es galt diesen Flug abzuhaken und die nötigen Lehren daraus zu ziehen.

Am vierten Tag wurde aufgrund der unsicheren Wetterverhältnisse keine Aufgabe gestellt. Dies bot Gelegenheit um die Seele baumeln zu lassen und etwas abseits des Flugplatzes zu unternehmen. Um den hohen Lebensmittelpreisen auszuweichen und um den tiefen Euro auszunutzen fuhren wir in das nahegelegene Bad Säckingen zum Mittagessen. Praktisch das ganze Teilnehmerfeld speiste am gleichen Tisch. Es war ein äusserst amüsanter Nachmittag, welcher wieder einmal zeigte, dass die Stimmung unter den Jungsegelfliegern stets äusserst harmonisch ist. Am Abend folgte dann noch der Sponsoren-Apéro mit einer Akrovorführung und einem kleinen Show-Grand-Prix. An dieser Stelle möchte ich den Sponsoren herzlich danken, welche es ermöglichten, dass alle Schlepps gesponsert waren. Speziell erwähnen möchte ich Silvio Gschwend und das Fordzentrum St. Margrethen, welches mir gratis ein Auto zur Verfügung gestellt hat, ohne welches für mich eine Teilnahme an der Junioren Schweizermeisterschaft nicht möglich gewesen wäre.

Am Dienstag 14.06.2011 folgte dann der letzte Tag an dem eine Wertung geflogen wurde. Die Aufgabe führte uns wiederum in den Jura. Die erste Wende lag beim Chasseral, anschliessend mussten wir wieder zurück dem Jura entlang Richtung Osten in die Region Aarau zur zweiten Wende. Dort angekommen wurde wieder Richtung Westen geflogen in die Region Grenchen und von dort aus via Zielpunkt nach Schupfart. Das Wetter war mit Cirrenfeldern, Regenschauern, schwacher Thermik und tiefer Basis sehr fordernd. In der Region Grenchen wurden wir durch ein Regenband ins Mitteland gezwungen, wo dann praktisch das gesamte Feld tief Richtung Westen zu kommen versuchte. Irgendwie gelang es dann die erste Wende zu erreichen. Nun wartete der Rückweg wieder via Mitteland. Es war ein wahres Glücksgefühl, als ich einige Kilometer östlich von Grenchen endlich wieder auf Kretenhöhe im Jura war. Nun folgten noch die letzten beiden Wenden, welche wegen dem Regen wieder nicht direkt angeflogen werden konnten. Durchgeschwitzt aber äusserst glücklich landete ich nach knapp fünf Stunden Wetterkrimi wieder in Schupfart. Leider musste ich noch feststellen, dass ich den letzten Punkt äusserst knapp verfehlt habe, was 50 Strafpunkte nach sich zogen. Diese konnten nach solch einem Flug aber verschmerzt werden.
Fliegerisch und menschlich war diese JSM ein super Erlebnis. Es glich zwar einem Sprung ins kalte Wasser, jedoch konnte ich wieder unglaublich viel lernen. Diese, meine erste Meisterschaft macht Lust auf mehr. Voller Vorfreude schaue ich nun auf die RM Schänis in ungefähr drei Wochen.

03.06.2011

Segelfluglager Noetsch

Werner Rissi, Eggersriet

Segelfluglager in Nötsch vom 29.April bis 14. Mai 2011


Am Freitag 29.April war es wieder einmal so weit, dass Emmi und ich mit ?WR? Richtung Süden unterwegs waren.
Unser Ziel ist nun schon zum 14. Mal der unkomplizierte Flugplatz in Kärnten im Dreiländereck von Österreich, Italien und Slowenien.
Am späteren Nachmittag treffen wir im Alpen-Adria Hotel ein und werden von der Chefin Susanne und dem Personal freudig begrüsst.
Wir beziehen unser geräumiges Hotelzimmer mit Südbalkon schon zum x-ten Mal.
Am Abend so um 18.00 Uhr treffen wir uns zum Apero mit den Segelflugfreunden welche schon früher oder auch heute wie wir angereist sind.
Es ist immer ein sehr freudiges Ereignis alte Bekannte aber auch neue Gesichter zu treffen.
Am Samstag werden wir dann nach Anreise weiterer Teilnehmer in etwa komplett sein. Es sind jeweils so um die 50 Personen, da ja viele Segelflieger ihre Partnerinnen oder Partner mitbringen.
Es sind jeweils zwischen ca. 15 Segelflugzeuge und ein paar Selbst-Starter.
Geschleppt wird mit einer Robin und 2 Dimonas. Also kein Problem um rechtzeitig in die Luft zu kommen.

Das Alpen-Adria ist ein 4-Stern Wellness-Hotel mit diversen Saunas, Innen- und Aussen-Schwimmbad, grossem Aussen-Whirlpool und diversen Liege- und Ruhe-Räumen auch mit Wasserbetten.
Das Hotel ist mit ein Grund warum unsere Partner jedes Jahr mitkommen.
Kulinarisch werden wir mit einem gigantischen Frühstücksbüffet und abends jeweils mit einem 5-7-Gang Wahl Menü verwöhnt so dass die Flächenbelastung täglich zunimmt.

Letztes Jahr hatten wir Wetterpech und somit wurde der Wellnessbereich intensiv genutzt.
Doch dieses Jahr hatten wir Supperwetter so dass auch nicht Streckenpiloten fliegerisch ganz Kärnten mit den vielen Seen, den Grossvenediger, Grossglockner und viele andere bekannte Orte aus der Luft bewundern konnten.
Für die Streckenpiloten gings nach Slowenien, Italien und sogar auch in die Schweiz. Es gibt da die Karawanken, die Julischen und Karnischen Alpen, die Dolomiten, das Veltlin und auch das Engadin.
Ich selber konnte Streckenflüge nach Sondrio (Veltlin), nach Samedan, weit nach Slowenien, in den Dolomiten in Italien und auch öfters über den Alpenhauptkamm bis nach Niederöblarn, zum Dachstein, Zell am See, Gerlospass etc. fliegen.

Das Flugwetter war so gut, dass ich nur ein einziges mal den Wellnessbereich nutzte und nicht einmal um den Presseggersee wanderte an welchem unser Hotel liegt.
Unsere Partner genossen das gute Wetter ebenfalls indem sie Radtouren machten, Bergwanderungen und Seeumrundungen unternahmen oder einfach einmal nach Hermagor oder Villach zum Shoppen gingen.

Nun hoffe ich, dass wenn meine Segelflugkollegen diese Zeilen lesen, vielleicht animiert werden dieses wunderbare Gebiet südlich des Alpenhauptkammes auch einmal befliegen zu wollen. Möglichst natürlich zusammen mit Anhang.

Emmi und ich werden nächstes Jahr bestimmt wieder dabei sein so Gott will.

27.04.2011

Erstes Schnupperfliegen 2011

Unser erstes Schnupperliegen war ein voller Erfolg. Bei herrlichem warmem Frühlingswetter konnten vielen interessierten Personen einen Einblick in die 3. Dimension gegeben werden. Hier eine Impression eines Teilnehmers.

http://www.youtube.com/watch?v=AzbRuZ3tZdI

Herzlichen Dank und wir freuen uns schon auf das nächste Schnupperliegen

20.04.2011

zur Bildergalerie (click auf Bild)
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Saison 2011 hat gut begonnen

Die Saison 2011 hat sehr gut begonnen. Der April liess schon viele Tage Flüge weit über 500km zu. Im OLC sind schon Flüge über 800km und Schnitt über 100km/h zu sehen. Wir hoffen dass es im Mai und Juni nicht wie in den letzten Jahren wieder zu einer längeren Regenzeit kommt und geniessen das gute Segelflugwetter das auch über Ostern noch anhalten soll. Jörg Roos machte am 16. April aus der ASH-25 ein paar Bilder vom Flug Altenrhein-Innsbruck-Simplon-Altenrhein.

31.08.2010

Tag des Offenen Cockpits 2010
Tag des Offenen Cockpits 2010

Tag des offenen Cockpits

Die Segelfluggruppe lädt auch dieses Jahr wieder ein zum des offenen Cockpits.
Geniessen auch Sie die Umgebung von Altenrhein aus der Vogelperspektive und gönnen sich vorher oder nachher eine Kleinigkeit aus unserer Festwirtschaft.
In der Ausstellung können Sie sich über die Segelfliegerei erkundigen. Die Mitglieder und Fluglehrer der SG-Säntis geben Ihnen gerne Auskunft.

31.07.2010

Segelfluglager Erbach

Hallo liebe SGS-ler

Es ist Freitag der 30. Juli, zu fortgeschrittener Stunde. Der Grossteil unserer erlebnisreichen Segelflugwoche liegt schon hinter uns. Zeit also unsere bisherigen Erlebnisse die wir in Ulm, um Ulm und um Ulm herum gemacht haben mit euch zu teilen.

Nach geduldig ertragenem Staustehen auf deutschen Autobahnen sind wir (Stefan, Lukas, Martin P., Gerhard, Pius, Guido und Susi) doch noch mit unseren drei Anhängerzügen in Erbach angekommen. Positiv überrascht waren vom gemütlichen Fliegerhorst der örtlichen Segelfluggruppe und der Super-Infrastruktur, die wir freundlicherweise uneingeschränkt benutzen dürfen.

Nachdem die Zelte aufgestellt, die Anhänger platziert und die Einkäufe für die Aufrechterhaltung unseres leiblichen Wohls getätigt waren, gab?s eine feucht-fröhliche Begrüssungsrunde mit einigen Clubmitgliedern, mit denen wir uns von Anfang an bestens verstanden.

Der Sonntag wurde rege für Windenstarts genutzt, wobei Martin schon der erste Streckenflug bis zur Klippeneck gelang. Soweit hat noch niemand diese Strecke getoppt, aber die Wetteraussichten versprechen eine deutliche Besserung. Wir werden sehen.

Der wettermässig nicht so tolle Montag wurde für Streckenflugtheorie und Condor-Fliegen genutzt, wobei von Guido eine Strecke von Innsbruck nach Altenrhein ausgeschrieben wurde. Mit dem virtuellen Start hatte nur Lukas seine Mühe und er hat dann auch den ?Bickel? recht schnell verworfen. Hauptsache ?sein? Astir lässt ihn in Realität in höhere Sphären aufsteigen!

Dienstag war wetterbedingt fliegerischer Ruhetag und so nutzt man die Zeit um mit Muskelkraft nach Ulm zu pedalen um die sehenswerte Altstadt zu besichtigen. Lukas, Stefan und der Schreibende haben dann festgestellt, dass die Vertikale im Flieger deutlich leichter zu überwinden ist, als zu Fuss die 762 Stufen zum Ulmer Münster hochzusteigen. Die Aussicht von da oben ist aber wirklich gigantisch! Richtig ?eingefahren? ist uns auch das fulminante Orgelkonzert dem wir anschliessen lauschen konnten, während dessen die kulturellen Tiefflieger G.H. und S.H. es vorzogen, per Velo weiter die Umgebung der Stadt zu erkunden.

Klar, dass wir uns auch auf einige Trinkrunden, resultierend aus Umschulungen und vergessenen Kullern, fast jeden Tag freuen können. Da ihm anscheinend die Gratisrunden noch nicht ausreichen, ist Guido besonders erfinderisch im Ausdenken von Jubiläen oder Versäumnissen seiner Kollegen, die weiteres Freibier bedeuten.

Kulinarisch bietet nicht mal ein gehobenes Haus eine solche Qualität und Fülle, wie wir sie von unserer guten Seele Susi jeden Tag angeboten bekommen. Ein riesen Kompliment! Dass die Fleischportionen für ihn nicht zu knapp bemessen sind, dafür sorgt Guido mit Argusaugen (Anmerkung der Redaktion: Beim nächsten Segelfluglager wäre zu prüfen, ob wir nicht eine ganze Schweinemästerei mitzunehmen wäre).

Ach ja, da wäre noch die Flugplatz-Katze ?Stummel? zu erwähnen, die sich mit Susi und mir ganz hervorragend versteht. Klar, dass sie ständig nach Futter bettelt und auch bekommt. Als ich ihr ein klitzekleines Filetstück abschnitt, hat dies Guido mit einer Kriegserklärung zu verhindern versucht. Es gibt wirklich Leute ohne Mitgefühl für arme Kreaturen!

Man weiss nie, was der Tag für Überraschungen parat hat, bevor er abgeschlossen ist. Während des Abbaus unserer Flugmaschinen taucht Pilot Karl mit seinem Heissluftballon im Schlepp auf und lädt uns zu einer unvergesslichen Abendfahrt über das Erbacher Schloss und die lieblichen Felder, mit Zwischenwasserung auf einem Badesee, ein. Das ist Fliegen in einer anderen, äusserst sanften Dimension, die die Meisten von uns noch nie erleben durften.

Tönt fast so, also ob wir fast gar nie mit unseren Fluggeräten in der Luft gewesen wären. Dem ist natürlich nicht so. Die deutlich günstigeren F-Schlepps hier werden rege in Anspruch genommen. Die längeren Streckenflüge werden wohl aber nur morgen und Sonntag noch zu machen sein. Auf jeden Fall haben die Newcomer unter den Fliegern (Lukas, Stefan, Pius) sehr stark von den Erfahrungen der Kollegen und besonders von Guido profitieren können, der die Flugwoche einmal mehr tadellos organisiert hat.

Das sind soweit die zusammengefassten Highlights aus Erbach, unserem fliegerischen Paradies bei Ulm. Pius

20.07.2010

FOX Familie
FOX Familie

FOX-Nachwuchs

Unser FOX hat Nachwuchs erhalten. Stolz präsentiert er sich vor unserem Hangar.
Er fliegt wie der grosse und kann auch Rauchpatronen mitnehmen. Wir sind gespannt auf den ersten Flug mit Videokamera. Das Modell wurde von Hansi Baumgartner gebaut und Originalgetreu nach unserem FOX HB-3298 bemalt. Er hat 3.5 m Spannweite und fliegt normalerweise auf dem Flugplatz Bendern und Marbach. Hansi wollte nach Jahren wiedereinmal erleben wie sich der FOX anfühlt wenn man im Cockpit sitzt.

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